Erdbeben-Magnitudenskala erklärt: Wie groß ist groß?
- Nov 17, 2025
- 2 min read

This Article Is Available In
Die meisten von uns hören von Erdbeben zwischen Magnitude 3 und 9 und gehen davon aus, dass die Erdbeben-Magnitudenskala so funktioniert wie ein Thermometer – mit klarem Anfang und Ende. Tatsächlich hat die Skala jedoch keine festen Grenzen. Sie kann sich in beide Richtungen extrem ausdehnen, was gleichermaßen faszinierend wie beunruhigend ist, wenn man sich vorstellt, wie solche Extreme aussehen würden.
Eine Magnitude 9 ist schon stark genug, um die Rotation der Erde minimal zu verändern. Eine Magnitude 10 würde eine Verwerfung benötigen, die Kartografen zum Weinen bringt. Und bei Magnitude 11 müsste sich der Riss quasi halb um den Globus ziehen. Das klingt weniger nach Geologie und mehr nach Science-Fiction.
Jetzt stell dir Magnitude 15 vor. Diese Energie würde ausreichen, um das gesamte Wasser der Erde zu verdampfen. Und Magnitude 18? Das wäre Kraft in der Größenordnung, die einen Planeten zerreißen könnte – vergleichbar mit Sci-Fi-Superwaffen, aber definitiv nichts Natürliches auf der Erde. Doch die Erdbeben-Magnitudenskala reicht nicht nur ins kosmische Chaos nach oben… sie geht auch überraschend weit nach unten.




