Warum die Milch-Kontroverse mehr als nur eine Gesundheitsdebatte ist
- Sep 20, 2025
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Seit wir klein waren, wurde uns gesagt, dass Milch gut für uns ist. Trinkt sie für starke Knochen, richtig? Aber heutzutage, wann immer Sie durch soziale Medien oder einen Gesundheitsblog scrollen, sehen Sie wahrscheinlich eine andere, kompliziertere Geschichte. In einem Moment ist sie ein Superfood, im nächsten wird sie als stilles Gift bezeichnet. Was ist also wirklich dran an diesem Küchenklassiker, der so polarisierend geworden ist? Versuchen wir, die Fakten von der Fiktion zu trennen.
Unsere Reise mit Milch reicht tatsächlich weit zurück in die Vergangenheit. Seit Tausenden von Jahren, lange bevor es Supermärkte gab, fanden unsere Vorfahren heraus, dass domestizierte Tiere eine zuverlässige und nahrhafte Nahrungsquelle sein konnten. Das war nicht nur eine Bequemlichkeit; es war ein großer evolutionärer Vorteil. Der Zugang zu dieser energiereichen, nährstoffdichten Flüssigkeit bedeutete Überleben, besonders in schwierigen Zeiten. Es war so vorteilhaft, dass es sogar die Gene einiger Populationen veränderte, wodurch sie als Erwachsene besser verdauen konnten.
Diese genetische Anpassung ist jedoch ein faszinierender Punkt. Für Babys ist es völlig natürlich, ein spezielles Enzym zu haben, das Milchzucker abbaut. Aber bei den meisten Erwachsenen auf der Welt verschwindet dieses Enzym einfach, was es schwierig oder unmöglich macht, Milch zu verdauen. Dieses weit verbreitete Merkmal, bekannt als Laktoseintoleranz, ist ein guter Grund für einige, auf Milchprodukte zu verzichten, aber die größeren, ernsteren Fragen über die Auswirkungen von Milch auf Ihren Körper gehen weit über ein wenig Verdauungsbeschwerden hinaus.




