Mortal Kombat 2 Kritik: Blutiges Upgrade oder nur ein weiterer Fatality?
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Als ich mich ins Kino setzte, um mir das neueste Blutbad von Regisseur Simon McQuoid anzusehen, war ich nach dem holprigen Reboot von 2021 ehrlich gesagt etwas skeptisch. Aber diese Fortsetzung macht richtig Dampf und wirft uns direkt zurück in das brutale Turnier mit einer Mischung aus bekannten Gesichtern und fantastischen Neuzugängen. Karl Urban schlüpft in die ikonische Sonnenbrille eines alternden Johnny Cage und verleiht der Rolle eine düstere Steven-Seagal-Attitüde, während Josh Lawson als gnadenlos vulgärer Kano absolut die Show stiehlt. Falls du diese Mortal Kombat 2 Kritik liest und dich fragst, ob das eigentliche Turnier dieses Mal stattfindet: Du hast Glück.
Das Kreativteam hat sich die Kritik am Vorgänger zu Herzen genommen und genau das ausgebaut, was funktioniert hat. Der Schlagabtausch hier ist rasiermesserscharf und absolut urkomisch, was die Pausen zwischen den Verstümmelungen zu einem echten Vergnügen macht. Urban und Lawson werfen sich Beleidigungen mit einer chaotischen Energie an den Kopf, die fast improvisiert wirkt und dem mystischen Kampfsport-Wahnsinn die dringend benötigte Leichtigkeit verleiht. Es ist eine gewaltige Kurskorrektur, die beweist, dass die Macher den herrlich verrückten Ton, den dieses Franchise verlangt, verstanden haben.
Natürlich kommst du wegen der Kämpfe, und die sind ein riesiger Sprung nach vorn. Die Choreografie verzichtet auf die abgehackten Schnitte des Vorgängers zugunsten viszeraler, charaktertreuer Kämpfe, die wirken, als kämen sie direkt von deiner Lieblingskonsole. Wir bekommen einige der besten Live-Action-Schlägereien geboten, die die Reihe je abgeliefert hat, wobei man sich stark an die individuellen Moves der Kämpfer anlehnt, ohne dass es sich nach billigem Fan-Service anfühlt. Aber kann ein makelloser Sieg in der Kampfabteilung eine ziemlich aufgeblähte Story und fragwürdiges Pacing komplett kaschieren?




