Trump Atomwaffentests: Neue Anordnung erschüttert globale Stabilität
- Oct 30, 2025
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n einer plötzlichen und dramatischen Umkehrung einer jahrzehntelangen Politik kündigte Präsident Donald Trump am Donnerstag an, er habe das Pentagon angewiesen, die Tests von US-Atomwaffen "unverzüglich" wieder aufzunehmen. Die Anweisung, die ein 33-jähriges amerikanisches Moratorium für Atomtests bricht, wurde über einen Post auf seiner Plattform Truth Social verbreitet.
Die Anordnung erging nur wenige Augenblicke vor dem hochbrisanten Treffen des Präsidenten mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping in Südkorea. Herr Trump rechtfertigte den Schritt als notwendige Reaktion auf "Testprogramme anderer Länder" und erklärte, die USA müssten nun auf "gleicher Basis" mit ihren nuklearen Rivalen verfahren. Der Kontext dieser neuen Anweisung für Trump Atomwaffentests zielt eindeutig sowohl auf Russland, das er als "Zweiten" in der Fähigkeit bezeichnete, als auch auf China, einen "fernen Dritten", von dem er behauptete, er werde "innerhalb von 5 Jahren gleichziehen".
Diese abrupte Eskalation erfolgte ohne sofortige Klärung durch das Weiße Haus oder das Verteidigungsministerium. Die Unklarheit darüber, was "Testen" nun bedeutet – ob es sich um vollständige unterirdische Detonationen handelt, die 1992 eingestellt wurden, oder um andere fortschrittliche Simulationen – hat die Hauptstädte der Welt in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Verbündete wie Gegner fragen sich nun, ob dies eine hochriskante Verhandlungstaktik oder der offizielle Beginn eines erschreckenden neuen Wettrüstens ist.
Die Ankündigung folgt auf eine Reihe aggressiver nuklearer Signale aus Moskau. Der russische Präsident Wladimir Putin bestätigte kürzlich erfolgreiche Tests eines Poseidon-Atomtorpedos, der radioaktive Tsunamis auslösen soll, sowie eines neuen atomgetriebenen Marschflugkörpers. Diese Haltung wurde 2023 gefestigt, als Russland seine Ratifizierung des Umfassenden Atomteststoppvertrags (CTBT) zurückzog – ein Schritt, den Moskau als notwendig erachtete, um "Parität" mit den Vereinigten Staaten zu erreichen.
Die USA ihrerseits unterzeichneten den globalen Teststoppvertrag von 1996, dessen Ratifizierung jedoch seit Jahrzehnten im Senat blockiert ist. Das Moratorium, das erstmals von Präsident George H.W. Bush nach dem Ende des Kalten Krieges verhängt wurde, war seither ein Eckpfeiler der weltweiten Nichtverbreitungsbemühungen. Während das US-Militär regelmäßig seine Raketenliefersysteme, wie die Minuteman III, testet, hat es seit 1992 keinen echten Sprengkopf mehr gezündet.

Die Wiederaufnahme von Tests würde Daten über die Zuverlässigkeit und Effektivität des bestehenden US-Arsenals liefern, aber ihre politischen und strategischen Auswirkungen wären weitaus größer. Ein solcher Schritt würde von Russland und China mit ziemlicher Sicherheit als bewusste und tiefgreifende Behauptung der strategischen Macht der USA interpretiert werden, was sie zwingen würde, ihre eigenen Programme als Reaktion zu beschleunigen.
Der Zeitpunkt, kurz vor dem Treffen mit Präsident Xi, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Er setzt die Handels- und Sicherheitsgespräche unter maximalen Druck und hält quasi eine neue nukleare Karte über den Verhandlungstisch. Indem Herr Trump Chinas nukleare Expansion öffentlich anprangert, signalisiert er, dass die Gegenproliferation kein leiser diplomatischer Kanal mehr ist, sondern ein zentraler und öffentlicher Konfrontationspunkt.
CRUX
Die Anweisung von Präsident Trump, die Atomwaffentests wieder aufzunehmen, markiert eine seismische Verschiebung in der amerikanischen Strategiepolitik. Indem er diese Entscheidung ausdrücklich mit den jüngsten russischen Militärübungen und Chinas wachsendem Arsenal in Verbindung bringt, hat die Regierung faktisch das Ende des Post-Kalter-Krieg-Konsenses über die Nichtverbreitung signalisiert und zwingt die Welt, sich der erneuerten und unwillkommenen Möglichkeit eines globalen Wettrüstens zu stellen.
Eine Schwelle, die eine Generation lang respektiert wurde, ist überschritten worden.




