Sonnenoberflächen-Exposition: Was passiert, wenn du eine Nanosekunde dort verbringst Ein Hin-und-zurück-Blinktrip zur Sonne klingt spaßig — bis die Physik alles ruiniert
- Dec 4, 2025
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Stell dir vor: Dir ist kalt, du bist müde, und du wünschst dir, du könntest dich für nur eine Nanosekunde auf die Sonnenoberfläche teleportieren — gerade lang genug für ein kleines Wärme-Boost, oder? Klingt clever, aber die Realität hat andere Pläne. Eine Nanosekunde auf der Sonnenoberfläche reicht nicht einmal annähernd aus, damit Hitze dich wirklich erreicht. Licht schafft in dieser Zeit nur etwa 30 Zentimeter — dein Körper interagiert also kaum mit der Umgebung, bevor du wieder zuhause landest.
In diesem winzigen Moment strömt nur ein Hauch von Licht in deine Augen — ungefähr ein Mikrojoule. Das entspricht in etwa dem kurzen Aufblitzen, wenn du bei voller Bildschirmhelligkeit einmal blinzelst. Deine Netzhautzellen reagieren nicht sofort; sie verarbeiten die Energie später und schicken deinem Gehirn einen kurzen, verzögerten „Lichtblitz“.
Und deine Haut? Sie nimmt so wenig Energie auf, dass es tausende Male schwächer ist als der Moment, in dem du deine Hand kurz über eine Feuerzeugflamme hältst. Kurz gesagt: Eine Nanosekunde auf der Sonnenoberfläche ist ein kosmisches Nichts. Aber die Geschichte kippt sofort, wenn du dich nicht auf die Oberfläche, sondern tiefer in die Sonne teleportierst.




