Steht die AI-Investitionsblase kurz vor dem Platzen? Oder bauen wir nur die Rakete für den größten Boom der Geschichte?
- Nov 8, 2025
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Erinnern Sie sich an die späten 90er? Diese wilde, elektrische Party, bei der das Hinzufügen von ".com" zu einem Firmennamen diesen Milliarden wert machte. Jeder war ein Genie und jede Investition ging zum Mond. Es war der Nervenkitzel des Lebens.
Dann kam das Jahr 2000 wie ein brutaler Kater. Die Party hörte auf, die Musik verstummte und Vermögen lösten sich fast über Nacht in Luft auf. Das Komische daran? Das Internet war das nächste große Ding. Der Hype war der Realität nur meilenweit voraus. Kommt Ihnen das bekannt vor? Dieselbe fieberhafte Energie ist zurück, aber diesmal lautet das Zauberwort "AI".
Jeder, von Tech-Titanen bis zu Ihrem Nachbarn, nennt es eine weltverändernde Chance. Und sie könnten recht haben. Aber da ist dieses nagende Gefühl eines Déjà-vus. Erleben wir eine neue Ära oder hören wir nur das alte Lied? Die teuersten Worte beim Investieren sind "Diesmal ist alles anders". Aber was, wenn nicht? Der gesamte Markt wettet jetzt auf eine Handvoll Unternehmen, und die Art, wie sie Geld ausgeben, ist... kreativ. Die Struktur, die sie aufgebaut haben, sieht weniger nach einer Revolution als nach einem Kartenhaus aus.
Nennen wir es das AI-Wettrüsten. Der gesamte Aktienmarkt wird derzeit von nur sieben Unternehmen angetrieben – den "Glorreichen Sieben". Wir sprechen von den Titanen: Amazon, Microsoft, Google, Meta, Apple, Tesla und Nvidia. Sie alle sind in einem verzweifelten Kampf um die Vorherrschaft bei der künstlichen Intelligenz gefangen und stecken Hunderte von Milliarden hinein. Diese Ausgabenorgie ist so massiv, dass sie im Grunde die gesamte Wirtschaft stützt. Die große Frage ist, was passiert, wenn die Rechnungen fällig werden und die versprochenen Monstergewinne ausbleiben?





