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Sind wir alle verwandt? Die Wissenschaft sagt Ja, und es ist seltsamer, als du denkst.

  • Oct 25, 2025
  • 3 min read
Wir sind alle eine große, seltsame Familie
Wir sind alle eine große, seltsame Familie

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Denk mal an deinen Stammbaum. Du hast zwei Eltern. Vier Großeltern. Acht Urgroßeltern. Scheint einfach genug, nur eine saubere Pyramide, die auf deinem Kopf balanciert. Mach weiter, und 10 Generationen zurück hast du über tausend Vorfahren. Keine große Sache.


Aber lass uns weitermachen. Wenn du diese Zahl jede Generation verdoppelst, hättest du vor nur 40 Generationen eine Billion Vorfahren. Alle zur gleichen Zeit lebend. Das sind mehr Menschen, als je gelebt haben. Das sind mehr Sterne, als es in unserer Galaxie gibt. Die Rechnung ist klar. Irgendetwas stimmt mit diesem Bild ganz und gar nicht.


Wo sind also all deine fehlenden Vorfahren? Die Wahrheit ist, dein Stammbaum ist überhaupt kein Baum. Er ist eher wie ein Kranz. Für den größten Teil der Menschheitsgeschichte beschränkten sich die Optionen der Menschen darauf, wer in der Nähe war. Das bedeutet, dass die Leute sich häufig mit jemandem zusammentaten, der bereits einen entfernten Vorfahren teilte. Diese „Inzucht“ ist nicht so skandalös, wie es klingt; es bedeutet nur, dass sich unsere Stammbäume in sich selbst zurückfalten. Der wirklich irre Teil? Ausgeklügelte Mathematik zeigt, dass jeder heute lebende Mensch einen einzigen gemeinsamen Vorfahren teilt, der vor nur etwa 3.000 Jahren lebte.

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