Sie nannten sich die "Schwestern der Barmherzigkeit", aber wo blieb das Erbarmen?
- Sep 21, 2025
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Updated: Sep 21, 2025

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Stellen Sie sich ein Kind vor, klein und verletzlich, allein auf einer kalten Steintreppe sitzend. Die Nacht war lang und angsteinflößend, sodass es sich völlig isoliert fühlt. Was es braucht, ist ein freundliches Wort, eine sanfte Hand, einen Moment der Beruhigung. Stattdessen bekommt es eine scharfe Rüge und den Peitschenschlag zu spüren. Die Person, die diese Strafe verhängt? Jemand, der gelobt hat, eine Quelle des Mitgefühls zu sein. Das ist keine Szene aus einem düsteren Film; es ist ein erschreckender Einblick in eine sehr reale Geschichte.
Über ein Jahrhundert lang stand eine als „Schwestern der Barmherzigkeit“ bekannte Ordensgemeinschaft an vorderster Front bei der Versorgung der bedürftigsten Teile der Gesellschaft. Sie wurden mit einem wirklich edlen Ziel gegründet: sich um Obdachlose, Arme und Waisen zu kümmern. Ihre Reise begann mit einer wohlhabenden Frau, die beschloss, ihr Vermögen für das Gute einzusetzen und Schulen und sichere Zufluchtsorte zu bauen, wo Menschen ohne Obdach Zuflucht und einen Ort zum Lernen finden konnten. Ihre Mission verbreitete sich über Kontinente hinweg, und jahrzehntelang galten sie als Leuchtfeuer der Hoffnung für die Verlorenen und Vergessenen.
Aber was passiert, wenn eine Mission des Erbarmens in die falschen Hände gerät? Was passiert, wenn die Menschen, die zur Güte berufen sind, stattdessen Grausamkeit walten lassen? Nach dem Tod der Gründerin begann eine Dunkelheit in genau die Orte zu kriechen, die als Zufluchtsstätten gedacht waren. Die Institutionen, die sie führten – von Schulen bis zu Arbeitshäusern – wurden zu etwas, das weit von den mitfühlenden Zufluchtsorten entfernt war, die sie sein sollten, mit einem brutalen Erbe, das bis heute aufgedeckt wird.




