Nobody 2: Die Fortsetzung, die wir alle wollten... bis sie es nicht mehr war. Was ist bloß im letzten Akt passiert?
- Aug 30, 2025
- 3 min read

This Article Is Available In
Die Welt der cineastischen Actionhelden ist überfüllt, aber nur wenige haben unsere Herzen so erobert wie Hutch Mansell, der scheinbar durchschnittliche Familienvater, der einfach nur in Ruhe gelassen werden will. Deshalb summte die Gerüchteküche, als die Nachricht von einer Fortsetzung aufkam. Und zum größten Teil hält Nobody 2 das Versprechen von noch mehr knochenbrechender Action und witzigen Einzeilern. Es ist eine unterhaltsame Fahrt, die genau weiß, was sie ist, und sich mit Leidenschaft darauf einlässt.
Dieses Mal verwandelt sich Hutchs einfacher Wunsch, seine Familie in einen Vergnügungspark mitzunehmen, in einen chaotischen Showdown mit der korrupten Unterwelt einer Kleinstadt. Die größte Stärke des Films liegt in seiner Fähigkeit, eine einfache Prämisse zu nehmen und sie mit Schwung umzusetzen. Die Kampfszenen sind so brutal und wunderschön choreografiert wie eh und je, und der Soundtrack ist ein Charakter für sich, der perfekt die Stimmung für jeden Schlag und Tritt setzt. Es ist eine klassische Geschichte von einem guten Kerl, der zu weit getrieben wird, und es ist unbestreitbar unterhaltsam, ihm dabei zuzusehen, wie er zurückschlägt.
Aber gerade, als du denkst, du hättest diesen Film durchschaut, macht er in seinen letzten Momenten einen entscheidenden Fehler. Ein neuer Bösewicht taucht aus dem Nichts auf und ändert die Dynamik komplett. Es ist eine so unpassende, so übertriebene Darbietung, dass sie sich anfühlt, als gehöre sie in einen ganz anderen Film. Man fragt sich, hat der Regisseur einfach vergessen, was den ersten Film so gut gemacht hat?




