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Wir müssen über die Rückkehr des Grabbers reden. Diese Black Phone 2 Kritik wählt sich in eine fehlerhafte Fortsetzung ein.

  • Oct 18, 2025
  • 3 min read
Black Phone 2 Poster
⭐⭐⭐

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Als The Black Phone 2021 in die Kinos kam, war das ein wahrer Glücksgriff. Es war ein straffer, furchteinflößender und überraschend einfühlsamer Thriller, der sich perfekt in sich geschlossen anfühlte. Ich muss also zugeben, dass ich die Ankündigung einer Fortsetzung mit einer gesunden Dosis Skepsis aufnahm. Aber Regisseur Scott Derrickson ist zurück und bringt Mason Thames (Finn) und eine im Mittelpunkt stehende Madeleine McGraw (Gwen) für eine weitere Runde mit. Dieses Mal ist der Kampf gegen Ethan Hawkes „The Grabber“ nicht auf einen Keller beschränkt – er ist vollständig übernatürlich geworden. Diese Black Phone 2 Kritik geht der Frage nach, ob dieser unerwartete Nachfolger, der jetzt in den Kinos läuft, es schafft, die Magie wieder einzufangen oder ob er nur die Verbindung kappt.


Der erste Film war ein Meisterwerk klaustrophobischer Spannung, ein Vermissten-Thriller, gewürzt mit einer Prise Übernatürlichem. Black Phone 2 wirft dieses Rezept über den Haufen und geht vollends ins Horrorgenre ab. Wir setzen drei Jahre später ein, als Finn (Thames) immer noch das immense Trauma seiner Tortur verarbeitet, was der Film mit respektvollem Feingefühl behandelt. Aber der wahre Fokus liegt auf seiner Schwester Gwen (McGraw), deren hellseherische „Träume“ aus dem ersten Film weitaus lebhafter und erschreckender werden. Sie hat Visionen von einer neuen Entführungsserie in einem verschneiten Wintercamp, und The Grabber scheint einen Weg gefunden zu haben, sie aus dem Jenseits heimzusuchen.


Ich war darauf vorbereitet, dies als reine Geldmacherei abzutun. Der erste Film endete so endgültig. Und seien wir ehrlich, die neue Prämisse – ein Mörder, der dich in deinen Träumen angreift, und wenn du im Traum stirbst, stirbst du auch in Wirklichkeit – ist ... nun ja, es ist A Nightmare on Elm Street. Es ist unmöglich, nicht zu sehen, wie sehr das Ganze an „Freddy Krueger“ erinnert, und es fühlt sich bahnbrechend an ... für 1984. Dennoch war ich überrascht, wie viel Leidenschaft immer noch auf der Leinwand zu sehen ist. Der Film tauscht die erstickende Spannung des ersten Films gegen eine weitläufigere, verschneitere und spirituellere Auseinandersetzung mit Traumata ein. Die wahre Frage ist, ob die erstaunliche Charakterarbeit eine Geschichte retten kann, die sich sowohl vorhersehbar als auch entlehnt anfühlt. Mein endgültiges Urteil darüber ist ... kompliziert.

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