Diplomatisches Erdbeben: Anerkennung des Palästinenserstaates durch westliche Nationen
- Sep 22, 2025
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Vier bedeutende westliche Nationen – Großbritannien, Kanada, Australien und Portugal – haben den historischen Schritt unternommen, einen Palästinenserstaat formell anzuerkennen. Dieser Schritt, eine bedeutende Abkehr von der traditionellen Haltung dieser starken Verbündeten Israels, ist ein klares Zeichen für die wachsende Frustration über den Krieg in Gaza. Sie schließen sich damit über 140 anderen Ländern an, die bereits die Bestrebungen der Palästinenser nach einer unabhängigen Heimat unterstützen.
Die Entscheidung soll der lange ins Stocken geratenen Zweistaatenlösung neues Leben einhauchen. Laut dem britischen Premierminister Keir Starmer ist das Ziel, „die Hoffnung auf Frieden für die Palästinenser und Israelis wiederzubeleben“. Der Schritt ist eine direkte Reaktion auf die eskalierende humanitäre Krise in Gaza und auf die, wie viele es sehen, Unfähigkeit der internationalen Gemeinschaft, die verheerenden Auswirkungen des Konflikts auf die Zivilbevölkerung einzudämmen.
Die Entscheidung stieß sofort auf eine wütende Reaktion des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu. Er verurteilte den Schritt als „riesige Belohnung für den Terrorismus“ und argumentierte, dass er die Hamas nach ihrem Angriff auf Israel im Jahr 2023 ermutige. Der Schritt widerspricht auch der klaren Haltung von Israels engstem Verbündeten, den Vereinigten Staaten. Diese diplomatische Reibung wirft eine entscheidende Frage auf: Wird dieser historische Wandel durch wichtige westliche Nationen Israel dazu bewegen, seinen Ansatz im Konflikt zu ändern, oder wird er die diplomatische Kluft einfach vertiefen?




