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A Knight of the Seven Kingdoms Kritik: Die perfekte Fantasy-Kur?

  • 6 days ago
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A Knight of the seven kingdom official poster
⭐⭐⭐⭐

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Als ich mich hinsetzte, um meine A Knight of the Seven Kingdoms Kritik zu schreiben, war ich gedanklich voll und ganz auf einen weiteren zermürbenden Marsch durch das düstere Elend und die politischen Messer-in-den-Rücken-Spiele von Westeros vorbereitet. Stattdessen haben Regisseure wie Owen Harris auf Max etwas völlig Unerwartetes abgeliefert: eine Serie mit einem echten, schlagenden Herzen. Getragen von brillanten, starverdächtigen Auftritten von Peter Claffey als hünenhafter Heckenritter Ser Duncan und Dexter Sol Ansell als sein scharfzüngiger Knappe Egg, nimmt diese Serie die weltzerstörenden Drachen aggressiv zurück, um sich auf etwas unendlich Nachvollziehbareres zu konzentrieren.


Seien wir ehrlich, die ausufernden Epen dieses Franchise haben die schreckliche Angewohnheit, auf die Ziellinie zuzuhinken oder unter dem Gewicht ihrer eigenen massiven, verwirrenden Ensembles zu ersticken. Wir haben genug zusammenhangslose Handlungsstränge und sinnloses Brüten in Kerkern für ein ganzes Leben gesehen. Diese Serie wendet sich scharf von der unerbittlichen Untergangsstimmung ihrer Vorgänger ab und bietet eine frische Brise, die sich eher wie ein klassischer Underdog-Sportfilm anfühlt als ein schweres Fantasy-Drama. Sie ist wirklich witzig und stützt sich auf clevere Schlagabtausche sowie clevere Schnitte, was überraschenderweise perfekt in die ansonsten brutale, unerbittliche Landschaft passt.


Was das gesamte Erlebnis verankert, ist die phänomenale, sofortige Chemie zwischen unseren beiden Hauptdarstellern. Dunk bringt die physische Muskelkraft und einen unnachgiebigen, fast naiven moralischen Kompass mit, während Egg die Waage mit einer zynischen, rasiermesserscharfen Weisheit ausgleicht, die weit über sein Alter hinausgeht. Es ist ein Coming-of-Age-Roadtrip, der sich um grundlegenden Anstand in einer Welt dreht, der dieser völlig fehlt. Aber ruiniert das Weglassen der apokalyptischen Einsätze und der Ersatz durch einen leichteren Buddy-Comedy-Ansatz die mörderische Westeros-Atmosphäre, nach der wir uns alle insgeheim sehnen?

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