Dopamin-Neuronen nutzen versteckte Energiereserven, um Stress zu überstehen Könnte diese Entdeckung unser Verständnis von Hirnerkrankungen verändern
- Dec 24, 2025
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Wissenschaftler haben eine überraschende Strategie entdeckt, mit der bestimmte Gehirnzellen weitermachen, selbst wenn der Treibstoff knapp wird. Diese Erkenntnis könnte verändern, wie Forschende über Erkrankungen denken, bei denen Nervenzellen an Energiemangel leiden. Die Studie zeigt, dass einige Neuronen – jene, die Dopamin freisetzen – kleine Energiereserven anlegen, die in Stressphasen einspringen und die Zellen funktionsfähig halten. Das ist mehr als Zellchemie-Nerdwissen, es ist ein Blick darauf, wie das Gehirn unter Druck stabil bleibt.
Diese Dopamin-Neuronen verlassen sich nicht nur auf einen konstanten Nachschub an Glukose aus dem Blut. Stattdessen speichern sie Glukose in Form von Glykogen – eine Art mikroskopischer Akku, direkt in den Zellenden versteckt. Wenn die übliche Energiezufuhr stockt, springt dieser Vorrat ein und hält die Neuronen noch eine Weile am Laufen. Fast so, als hätte das Gehirn eine eingebaute Notstromversorgung.
Besonders clever ist, wie diese Zellen entscheiden, wann sie Glykogen speichern. Sie nutzen ihren eigenen Botenstoff – Dopamin – als Signal. Ist die Dopaminaktivität hoch, wachsen die Energiereserven. Sinkt sie, bleibt der Speicher flach …




